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	<title>mitten ins schwarze &#187; Nicht kategorisiert</title>
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	<description>schwarz im reich der mitte</description>
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		<title>WAS IST DA LOS ?</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Apr 2008 17:09:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Geschichte Tibets beginnt mit dem Dalai Lama. Der will nichts au&#223;er Gewaltfreiheit. China hat diesem g&#252;tigen Onkel sein Volk entrissen und ihn aus Tibet rausgejagt. Jetzt sind pl&#246;tzlich ganz viele Chinesen in Tibet die M&#246;nche Verpr&#252;geln, Menschenrechte verletzen und die tibetisch Kultur, die nur der Dalai Lama richtig erkl&#228;ren kann kaputt machen. Die Situation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschichte Tibets beginnt mit dem Dalai Lama. Der will nichts au&#223;er Gewaltfreiheit. China hat diesem g&#252;tigen Onkel sein Volk entrissen und ihn aus Tibet rausgejagt. Jetzt sind pl&#246;tzlich ganz viele Chinesen in Tibet die M&#246;nche Verpr&#252;geln, Menschenrechte verletzen und die tibetisch Kultur, die nur der Dalai Lama richtig erkl&#228;ren kann kaputt machen. Die Situation ist so schlimm, dass sogar junge tibetische M&#246;nche gewaltsam werden, was ja gegen ihre buddhistisch Natur ist. Aber das mit der Gewalt ist wahrscheinlich eh nur chinesische Propaganda.</p>
<p>Mit diesen S&#228;tzen halte ich die Tibet-Nachrichten westlicher Medien recht vollst&#228;ndig zusammengefasst. Alpinsportnachrichten vernachl&#228;ssige ich jetzt mal.</p>
<p>Nat&#252;rlich ist allseits bekannt, dass chinesische Nachrichten streng zensiert und tendenzi&#246;s lanciert werden. Allerdings scheinen sich die &#8220;freien&#8221; Medien darauf beschr&#228;nkt zu haben, chinesische Nachrichten ins Gegenteil zu verkehren. Dabei wird so sorgf&#228;ltig vorgegangen, dass sogar der streng, faktisch wirkende Stil um den sich die chinesische Seite bem&#252;ht in in eher emotionalen Nachrichten auf westlicher Seite endet.</p>
<p>Spass beiseite. &#8220;Die Deutschen k&#246;nnen nicht reiten&#8221; (Bismark). Sie folgen entweder dem einen oder dem anderen Extrem. Das Bismark damals recht hatte muss ich jetzt hoffentlich nicht weiter erl&#228;utern.  Offensichtlich folgt der gesamte Westen gerade dem Dalai Lama. Seine L&#246;sung zum Tibetkonflikt ist genau das was die Welt braucht, was China da macht is inakzeptabel. Basta &#8211; w&#228;re hier noch anzuf&#252;gen, falls Fanatiker die Lupenreinheit seines demokratischen Wesens durch fragendes Nachbohren in Zweifel ziehen m&#246;chten.</p>
<p>Man gestatte mir dennoch ein paar Fragen:</p>
<p>W&#228;re es nicht klug, zu versuchen die ganze Geschichte Tibets in die Meinungsbildung zu diesem Konflikt einzubeziehen,  schlie&#223;lich gab es schon vor der Eroberung Tibets durch die Volksrepuplik China ein St&#252;ck Tibetischer Geschichte (auch nicht ganz unblutig) ?</p>
<p>W&#228;re es nicht klug, mit einer neutralen Berichterstattung, die versucht beide Seiten zu beleuchten China die st&#228;rke der Pressefreiheit zu demonstrieren?</p>
<p>K&#246;nnte der Mi&#223;brauch des Patriotismus der durch die einseitige Berichterstattung erm&#246;glicht wird und mit dem die chinesische Regierung ihre anhaltende Schw&#228;che und den Vertrauensverlust des Volkes kaschiert die Demokratie in China schw&#228;chen?</p>
<p>Gibt es in der unzensierten Welt ebenso keine Nachrichten dar&#252;ber dass in Tibet, bedingt durch den Buddhismus die h&#228;rteste Christenverfolgung in ganz China stattfindet?  (ich bin zwar kein Fan, aber die einzigen offiziellen Nachrichten dar&#252;ber konnte ich bei Idea finden: <a href="http://www.idea.de/index.php?id=891&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=63103&amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=18&amp;cHash=73bba7cc9e">Keine  Religionsfreiheit auf dem &#8220;Dach der Welt&#8221;</a></p>
<p>Hat man in Deutschland beim regen Austausch mit dem Dalai Lama zur Kenntnis genommen, dass der Buddhismus die Konversion zu anderen Religionen verbietet und dies auch vom Dalai Lama entschieden vertreten wird?</p>
<p>Stimmt diese Einstellung mit Artikel 18 der Menschenrechte &#252;berein?</p>
<p>Was halten die Europ&#228;ischen Staaten vom Prinzip der Trennung von Kirche und Staat? Ist es richtig ein Religi&#246;ses Staatsoberhaupt zu favorisieren.</p>
<p>Ist ein Buddhistischer Gottesstaat eine ad&#228;quate M&#246;glichkeit, Menschenrechte in Tibet zu garantieren?</p>
<p>Sollten die Deutschen nicht besonders darauf achten, nicht irgendwelchen F&#252;hrern hinterherzulaufen?</p>
<p>Denkt man im Land der Dichter und Denker noch &#252;ber eigene L&#246;sungen nach? Hat sich die Dichtkunst von der Poesie zur Presse verschoben?</p>
<p>&#252;brigens vermisst auch Ai Wei Wei eine <a href="http://berufundchance.fazjob.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E0BF2064F96CA4E51AA3FE3BAA4ED3463~ATpl~Ecommon~Scontent.html">&#8220;tiefergreifende Berichterstattung&#8221;</a></p>
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		<title>Druck auf Hauskirchen und Christen</title>
		<link>http://schwarz.zungu.net/2008/03/16/druck-auf-hauskirchen-und-christen/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Mar 2008 15:57:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Die AKREF Arbeitskreis f&#252;r Religionsfreiheit - Menschenrechte &#8211; verfolgte Christen der Deutschen Evangelischen Allianz Pfr.Dr.Paul C. Murdochbietet einen hochinteressanten Newsletter &#252;ber den aktuellen Stand der Christenverfolgung Weltweit an: E-Mail bestellen: senden Sie bitte eine leere Mail an listmgr@ead.de mit dem &#8220;Betreff&#8221;:subscribe akref-nachrichten Hier einer der aktuellen Beitr&#228;ge zur Situation in China, China: Erh&#246;hter Druck auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>Die AKREF<br />
Arbeitskreis f&#252;r Religionsfreiheit -<br />
Menschenrechte &#8211; verfolgte Christen<br />
der Deutschen Evangelischen Allianz<br />
Pfr.Dr.Paul C. Murdochbietet einen hochinteressanten Newsletter &#252;ber den aktuellen Stand der Christenverfolgung Weltweit an:</li>
<li><strong><span style="font-family: Times New Roman;font-size: small">E-Mail bestellen<span style="font-size: x-small"><span style="font-family: Arial">:</span></span></span></strong><span style="font-family: Arial;font-size: x-small"> senden Sie bitte eine leere Mail an <a title="mailto:listmgr@ead.de" href="mailto:listmgr@ead.de">listmgr@ead.de</a> mit dem &#8220;Betreff&#8221;:subscribe akref-nachrichten</span></li>
</ul>
<p>Hier einer der aktuellen Beitr&#228;ge zur Situation in China,</p>
<p>China: Erh&#246;hter Druck auf Hauskirchen und ausl&#228;ndische Christen im<br />
Vorfeld der Olympischen Spiele</p>
<p>AKREF/PCM/14.03.2008 &#8211; Wie die China Aid Association berichtet, sind 21 Hauptf&#252;hrungskr&#228;fte der Hauskirchenbewegung in China zu Haftstrafen in Arbeitslagern verurteilt worden. Die Kommission f&#252;r &#8220;Umerziehung durch Arbeit&#8221;? der Stadt Linyi in der<br />
Provinz Chan Dong hat dieses Urteil erwirkt, nachdem am 7. Dezember 2007 diese 21<br />
zusammen mit 249 anderen Hauskirchenleitern im Distrikt Hedong bei einer Razzia auf einer Schulung f&#252;r Hauskirchenleiter festgenommen wurden. Die anderen 249 wurde zu Geldbu&#223;en und kurzen Haftstrafen verurteilt und dann wieder frei gelassen. Die Arbeitslagerstrafen der 21 F&#252;hrungskr&#228;fte rangieren zwischen 15 Monaten und drei Jahren. Das B&#252;ro f&#252;r &#214;ffentliche Sicherheit hat die Hauskirchenf&#252;hrungskr&#228;fte als Mitglieder eines &#8220;B&#246;sen Kultes&#8221;? bezeichnet. W&#228;hrend alle Welt die Augen wegen der nationalistisch gepr&#228;gten Aufst&#228;nde auf Tibet gerichtet h&#228;lt, werden in vielen Gebieten Chinas Hauskirchen und nicht registrierte Gemeinden unter Druck gesetzt. Wie die Baptist Press vermutet, will die Regierung ein Signal senden, das die Hauskirchen w&#228;hrend der Olympischen Spiele keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen sollen.</p>
<p>Ausl&#228;ndische Arbeitnehmer in China, die sich offen zum christlichen Glauben bekennen und Gemeinschaft mit anderen Christen pflegen, erhalten zurzeit vor den Olympischen Spielen vermehrt keine Verl&#228;ngerung f&#252;r ihr Visum. Es wird gesch&#228;tzt, dass ca. 80 % der Christen in China zu nichtregistrierten Gemeinden oder Hausgemeinden geh&#246;ren. Die offizielle, anerkannte protestantische Kirche Chinas, die unter dem Namen Dreiselbst-Bewegung firmiert, z&#228;hlt ca. 20 % der Christen. Auch in der katholischen Kirche gibt es eine Spaltung neben der von Rom nicht anerkannten autarken chinesischen und katholischen Kirche, die von der Regierung genehmigt ist: die romtreue Kirche im Untergrund.<br />
Da die Christen in China bereits die 100 Millionenzahl &#252;berschritten haben, der Status der Mehrheit der Christen aber in den Augen der Regierung nicht gekl&#228;rt ist, bef&#252;rchtet die Regierung, dass w&#228;hrend der Olympischen Spiele zwischen dem 8. und 24. August vor den Augen vieler internationaler Beobachter, es zu Protesten unter den Christen kommen k&#246;nnte.<br />
Die China Aid Association hat ihrem Jahresbericht f&#252;r das Jahr 2007 bekannt gegeben, dass es 60 berichtete F&#228;lle von Verfolgung an Hausgemeinden in China gab im letzten Jahr, was einen Zuwachs von 30,4 % gegen&#252;ber 2006 bedeutet. Die Zahl der von China Aid dokumentierten Einzelf&#228;lle von Unterdr&#252;ckung und Verfolgung betraf 788 Personen, ein Zuwachs von 18,5 % gegen&#252;ber 2006. Die Zahl der Verhaftungen 2007 betrug 693, ein Zuwachs von 6,6 %. 16 dokumentierte F&#228;lle von Inhaftierungen im Jahr 2007 bedeutet eine Minderung der Zahl gegen&#252;ber 2006 um 5,9 %. Wenn man jetzt die 21 Langzeitstrafen vom Anfang dieses Jahres vergleicht, dann bedeutet das einen deutlichen Anstieg.</p>
<p>Weit besorgniserregender ist die gro&#223;e Dunkelziffer der F&#228;lle, die nicht durch die Gerichte<br />
gegangen sind, sondern von Polizei oder Kader physisch und seelisch missbrauchten Christen in Verh&#246;ren und gewaltt&#228;tigen &#220;bergriffen. Es gab 2007 17 dokumentierte F&#228;lle, wo Christen um ihres Glaubens willen geschlagen oder anderweitig gefoltert wurden. Die Staatliche Kommission f&#252;r internationale religi&#246;se Freiheit der Vereinigten Staaten hat Pr&#228;sident Bush nachdr&#252;cklich gebeten, w&#228;hrend seines Besuchs der Olympischen Spiele im August ein Treffen mit aus religi&#246;sen Gr&#252;nden Gefangenen zu verlangen. Die Kommission bat den Pr&#228;sidenten au&#223;erdem, eine nicht registrierte Hausgemeinde zu besuchen, um Aufmerksamkeit auf das Los dieser Christen in China zu lenken. In einer Pressekonferenz vom 28. Februar versprach der Pr&#228;sident, dass er Fragen der Religionsfreiheit in China zur Sprache bringen werde, wenn er mit dem chinesischen Pr&#228;sidenten Hu Jen Tao im August zusammen kommt. Doch bis dahin wird die chinesische Regierung ihre Aktionen zur Unterdr&#252;ckung der christlichen Pr&#228;senz in China durchgef&#252;hrt haben.<br />
Quellen: Canadian Free Press, China Aid Association, WEA, Baptist Press</p>
<p>Quelle: <a title="http://www.ead.de/akref" href="http://www.ead.de/akref">www.ead.de/akref</a></p>
<p>Lobend sei die gro&#223;e Anfrage, zur Religionsfreiheit von B&#252;ndnis 90 die Gr&#252;nen erw&#228;hnt, ebenfalls enthalten im aktuellen AKREF Newsletter</p>
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		<title>new year trip 3</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Feb 2008 07:16:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Kunming 7:10 Uhr, ich sitze im KFC am Flughaven. Chinesische Neujahrsmusik nervt unheimlich, ich bin dankbar fuer meine Schalldichten Ohrstoepsel und eigene Musik. Was war ? Do (7.Feb.). Entspannter Tag in Lijiang. Streifzuege durch die Altstadt. Lijiang ist die &#8220;Hauptstadt&#8221; der Naxi-Minderheit. Neben der farbenfrohen Tracht (der Frauen) ist noch zu bemerken, dass hier ein  MAtriarchisches [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kunming 7:10 Uhr, ich sitze im KFC am Flughaven. Chinesische Neujahrsmusik nervt unheimlich, ich bin dankbar fuer meine Schalldichten Ohrstoepsel und eigene Musik. Was war ?</p>
<p>Do (7.Feb.). Entspannter Tag in Lijiang. Streifzuege durch die Altstadt. Lijiang ist die &#8220;Hauptstadt&#8221; der Naxi-Minderheit. Neben der farbenfrohen Tracht (der Frauen) ist noch zu bemerken, dass hier ein  MAtriarchisches System vorherrscht, was soviel bedeuted, dass die Frau die zentrale Rolle im Gesellschaftlichen Leben einnimmt. Entsprechend geht es im Family-Guesthouse &#8220;Mama Naxi&#8221; zu. Dort angekommen verliert man jegliche Kontrolle ueber die Reiseplanung. Any Question? &#8211; Ask mama. pay? &#8211; pay mama usw. jegliche Antwort des personals endet mit dem M-wort. Der &#8220;baba&#8221; tritt nur als Ticketvermittler in Erscheinung. Am Freitag morgen (8.Feb) hat man uns also einen Kleinbus zur Tigerschlucht (zum Spottpreis, versteht sich) organisiert.</p>
<p>Bevor es losgeht schnell noch leckere bana-pancakes (wie  Fastnachtskuechle mit Bananen belegt) fruestuecken. In eigenwilligem Englisch sorgt mama dafuer, dass wir zuerst zu essen bekommen, indem sie anderen Gaesten die pancakes mit den Worten: &#8220;no, no, tiger-people first, tiger people eat!&#8221;aus der Hand reist. Wir, eine lose Gruppe von 7 Leuten, werden in einem kleinbus nach Qiatou gebracht. Dort startet ein wundervoller Trekking-Pfad in die Tiegerschlucht. Umgeben von 5000ern (man spuert die naehe zum Himalaya) hat der Jinsha Fluss, ein Yangzi-Zufluss eine tiefe Schlucht gegraben. Die ersten 3 Stunden geht es steil bergauf: Ein schmaler, sandig, steiniger Hoehenpfad, von dessen steil abfallenden Flanken das Rauschen des Wildwassers wiederhallt. Das Panorama ist so gigantisch, dass es sich natuerlich nicht auf ein Photo bannen laesst. Weitere 2 Stunden strammer Marsch und wir erreichen Halfway Lodge ein wunderschoen gelegenes Guesthouse mit warmer Dusche, leckerem Essen und einem Zimmer, von dessen Terasse man einen wunderschoenen Blick auf riesige Felswaende geniesst. Fuer alles zusammen gibt man hier knappe 5 Euro aus.</p>
<p> Am Sa (9.Feb.) starte ich etwas frueher, da ich im Gegensatz zu Chris (Kan.) und Gerome (Fra.) die ich tags zuvor kennen gelernt habe, nur noch diesen Tag in der Schlucht verbringen werde. Der Hahn kraeht als ich mir noch schnell einen Kaffee und Pfannkuchen genehmige. Mit besten Wuenschen und der Mahnung vorsichtig zu sein verlasse ich die Halfway-Lodge-Familie. Als erster an diesem Morgen geniesse ich Gottes Schoepfung, speziell den Wasserfall, der sich direkt auf den Pfad ergiesst. Ich werde &#8220;pitschnass&#8221; jedoch durch den  starken, boeigen Wind schnell getrocknet. Nach einer Stunde abstieg, kurz eine Cola bei Tina&#8217;s tanken und dann gehts weiter abwaerts zum Wildwasser der Schlucht. Dieser Pfad ist noch steiler, fuehrt an einer Felswand entlang ueber mehrere senkrechte Leitern in die Tiefe. Unten erwarten einen die Stromschnellen, die, obwohl der Jinsha zu dieser Zeit nicht besonders viel Wasser fuehrt, beeindrucken. Pfeile markieren den &#8220;Weg&#8221; zu mehreren grossen Felsbrocken, von denen man das Wasser hautnah erleben kann. Nach einem dieser Brocken ist auch die Schlucht benannt, ueber den , der Sage nach, ein Tiger gesprungen sein soll. Die letzten Meter fuehren ueber eine provisorische Holzbruecke, die man nur mit Fuehrer begehen darf. &#8220;Die&#8221; laesst auch nicht lange auf sich warten und nimmt 10 quai. Es lohnt sich. So nah haette ich mich nie ans reissende Wasser getraut. Wir klettern an einem Felsbrocken entlang, dessen 45 grad geneigte Oberflaeche 5m neben mir ins weise Wasser taucht. Aufstieg, Taxi suchen, auf halben Preis herunterhandeln (Ich muss dazu 6x desinteressiert weggehen). Zurueck in Qiatou habe ich grosses Glueck: der Fahrer muss direkt nach Lijiang weiter und macht mir einen guten Preis.</p>
<p>Zurueck bei mama naxi, schockt diese mich ersteinmal mit der Nachricht, sie habe kein! Ticket fuer den Uebernachtbus nach Kunming besorgt. Morgen sei die naechste Moeglichkeit. Als ich ihr klargemacht habe, dass mein Flug am naechste Morgen von Kunming nach Yichang geht, kann sie in letzter Minute noch  auf wundersame Weise ein Ticket auftreiben. -T.I.C.- nichts ist sicher, alles moeglich. Essen, einen dicken Schmatz und ein  paar Ratschlaege zum Schutz vor Taschendieben spaeter liege ich &#8220;seit and seit&#8221; zwischen zwei Chinesen im Schlafbus. Einer zeigt im Schlaf tendenzen mich abwechselnd zu umarmen und Ellenbogen oder Knie in die Seite zu druecken.</p>
<p>Ich bin froh, dass es es am naechsten Morgen (10.Feb.) im Flugzeug nach Yichang wesentlich entspannter zugeht.</p>
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		<title>new year trip 2</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Feb 2008 09:44:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Der naechste Morgen beginnt hart. Ich stehe frueh auf. Das Hostel ist an ein Hotel angeschlossen. Dort kann man fuer 17 Yuan (1,70 EUR) Fruehstuecken. Kurz vor 6 ist das Fruehstuecksbuffet noch nicht geoffnet, also vetreibe ich mir die Zeit am Fluegel, der Hotellobby, der wunderschoen auf einer kleinen Insel, inmitten von Palmen postiert ist. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der naechste Morgen beginnt hart. Ich stehe frueh auf. Das Hostel ist an ein Hotel angeschlossen. Dort kann man fuer 17 Yuan (1,70 EUR) Fruehstuecken. Kurz vor 6 ist das Fruehstuecksbuffet noch nicht geoffnet, also vetreibe ich mir die Zeit am Fluegel, der Hotellobby, der wunderschoen auf einer kleinen Insel, inmitten von Palmen postiert ist. Anschliessend versuche ich noch ein paar Bilder vom Instrument zu schiessen, benoetige dazu noch einen Schritt rueckwaerts und stehe ploetzlich in huefttiefem Wasser. Vom Personal unglaeubig beaeugt komme ich triefend aus der Lobby gestiefelt und trockne meine Sachen. Das Fruehstueck ist lecker, auch wenn es in nassen Schuhen genossen werden muss.</p>
<p>Weiter gehts: Bus-Suche. In China reist man in einer gewissen Abhaengigkeit: Man kann nichts lesen und &#8220;sprechen&#8221; ist gerade noch dazu zu verwenden, dass man jemanden  klar machen kann, wann man wohin will. Also muss man eine Balance zwischen Vertrauen und Misstrauen finden, um moeglichst viel Hilfe in Anspruch zu nehmen, und gleichzeitig nicht ueber den Tisch gezogen zu werden.</p>
<p>Am Busbahnhof wimmelt es von &#8220;Helfern&#8221;. Spontan lasse ich mir ein Angebot vermitteln: Und verhandle noch ein wenig. Dann gehe ich zum Schalter und merke, dass ich schonmal nicht schlecht liege. Zumindest deutlich unter dem offiziellen Preis. Also kurz einkaufen gehen und ein Hotel-WC aufsuchen (mist. auch hier nur Stehklos). 10 vor 9 bin ich wieder am Busbahnhof und suche meine Vermittlerin auf, die irgendwo unauffaellig rumsteht. Um 9 faehrt der Bus. Also schnell. Entschuldigend bemerkt Sie, dass mein Bus leider schon weg ist. Aber sie setzt sich voll ein und 5 minuten Spaeter werde ich in aller Eile in einen Bus gedrueckt. Nochmal kurz verhandeln und dann bin ich drin. Ich schaue mich um und merke: ich hab einen Schlafbus erwischt. 35 Betten in einem Bus. entsprechend eng geht es zu. An ausstrecken ist nicht zu denken. Gluecklicherweise ist er nicht voll und nur von absolut netten Fahrgaesten besetzt.</p>
<p>Die Fahrt wird herrlich. Sonne, blauer Himmel, Berge, Taeler, Reisterassen.<br />
2 junge Muetter mit 3! Kindern nehmen mich quasi in die Familie auf und fuettern mich durch: Zu Beginn eine Hand voll Suessigkeiten dann suesse und gleichzeitig stark gesalzene Orangenschalen, Brot (natuerlich weissbrot, suess).<br />
Mittags machen wir rast. Neugierig schaue ich mir das Restaurant an und werde sofort von einer der Muetter gefragt, ob ich mitessen will. -Klar, super- Natuerlich habe ich fuer diesen absoluten Hoehepunkt des Tages meine Kamera im Bus gelassen. Zunaechst suchen wir uns im Becken hinter dem Restaurant, wo bereits die Kinder froehlich mit den Fischen spielen (fangen (mit Hand), hochwerfen und ins Wasser plumpsen lassen) einen Dicken Karpfen aus. Gute Wahl, der Brocken zappelt kraeftig. Dagegen hilft in wuchtiger Wurf in den Dreck. Der Fisch ist gewaehlt und wir gehen weiter in einen Raum mit Regalen voller frischer Zutaten: Pilze, Flusskrebse, Tofu und zig Gemuesesorten. Natuerlich werde ich gefragt, was ich davon gerne esse. &#8220;Tss..mh..natuerlich esse ich alles&#8221;. Zugegebenermassen warte ich in leichter gespanntheit auf das Essen. &#8211; Es war wirklich sehr gut, aeusserst frisch und vielfaeltig.<br />
Bei der weiterfahrt unterhalte ich mich noch ein wenig mit den Kindern und jetzt erst stellt sich heraus, dass das Paerchen, das hinter mir liegt englisch spricht. Ausser mir sind noch 3 Norweger im Bus, die wie ich das Mama Naxi Guesthouse gebucht haben.</p>
<p>Um 17:00 kommen wir in Lijiang an. Das Guesthouse liegt mitten in der Altstadt. steinerne Gassen und Holzhaeuser. Wunderschoen und pittoresque. Kleine Kanaele und Brueckchen, Holzstege zu den Hauseingaengen. Einer dieser Eingaenge wird aufgeschoben und &#8221;a bunch of Laowais&#8221; empfaengt uns im Aufenthaltsraum. Typisch fuer einen Lonely Planet Geheimtip. Das Haus hat 2 Innenhoefe , die von Schlafraeumen umgeben sind. Wir bekommen einen Tisch zugewiesen und es gibt erstmal was zu essen: Fleisch. Schwein, Huhn, Rind, mal knochig, mal mager, mal fettig dazu Reis, Gemuese, Wachteleier. Wahrscheinlich waere es endlos so weitergegangen, haetten wir der &#8220;mama&#8221; nicht irgendwann einhalt geboten.</p>
<p>Anschliessend kurz ausruhen. Abends gibt es eine Neujahrsparty mit Fruechten und Gebaeck. Die Party wird angeheizt, indem jedes Land ein Lied anstimmen muss. Es funktioniert wunderbar und wir hoeren Lieder aus China, Korea, Deutschland, Amerika England, Israel, Kanada und Polen. (Die Norweger habe sich scheinbar verzogen).</p>
<p>Die Chinesischen Knallzeremonien in Lijiang kann ich nicht mehr mitnehmen, da ich ins Bett und eine leichte Erkaeltung kurieren muss.</p>
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		<title>new year trip 1</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Feb 2008 09:28:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[ Seit Di 5.02.2008 bin ich in China unterwegs:  Wuxi -&#62; Shanghai -&#62; Kunming -&#62; Lijang -&#62; Kunming -&#62; Yichang -&#62; Wuhan -&#62; Shanghai -&#62; Wuxi  Am 13. will ich wieder puenktlich zur Arbeit erscheinen. Mal sehen ob das klappt. Bis jetzt sieht es gut aus. Ich sitze in Lijiang, in Mama Naxi&#8217;s Guesthouse. Der Beginn der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> Seit Di 5.02.2008 bin ich in China unterwegs:</p>
<p> Wuxi -&gt; Shanghai -&gt; Kunming -&gt; Lijang -&gt; Kunming -&gt; Yichang -&gt; Wuhan -&gt; Shanghai -&gt; Wuxi</p>
<p> Am 13. will ich wieder puenktlich zur Arbeit erscheinen. Mal sehen ob das klappt. Bis jetzt sieht es gut aus. Ich sitze in Lijiang, in Mama Naxi&#8217;s Guesthouse.</p>
<p>Der Beginn der Reise hat am meisten Nerven gekostet. Zum Chinesischen Neujahr reist jeder Chinese nach hause, um mit der Famillie zu feiern, entsprechend schwierig war es Zugtickets zu bestellen. Allerdings war das Chaos an den Bahnhoefen weniger heftig als angekuendigt. Der einzige Zug der noch zu haben war fuhr fruemorgens nach Shanghai. Also</p>
<p>5:00 Uhr aufstehen um den 7:25 Uhr Zug zu kriegen.</p>
<p>8:00 Uhr in Shanghai. Regen, die Metro hat geschlossen. Als ich mich schliesslich zum richtigen Bus durchgefragt habe, macht auch die Metro wieder auf. Ich fahr zum trotz mit dem Bus. Spaeter Reiseplanung im Cafe und Essen</p>
<p>14:00 Zugticket fuer die Rueckfart loesen. Am 12. ist keins mehr verfuegbar, also verlaengere ich auf den 13. morgens und geh dann direkt zur Arbeit.</p>
<p>16:00 &#8220;maglev train&#8221;. In 8 minuten und 420 km/h spitze zum Flughaven, was mit dem Bus 1h dauert.</p>
<p>17:40 hab natuerlich mein Taschenmesser dabei, und will kein Gepaeck abgeben. Werde aber rausgezogen und muss nun doch meinen Rucksack mit dem Messer aufgeben.</p>
<p>18:00 boarding, jetzt machts wieder Spass. Kleine Boeing, da spuert man wenigstens das man fliegt, es gibt sogar essen und mit der Sitznachbarin laesst es sich ausgezeichnet unterhalten.</p>
<p>21:30 Kunming ist schoen: man konnte beim Landeanflug die Lichter der Stadt sehen, ein indiz fuer saubere Luft. Jetzt nur noch den Bus in die Stadt suchen und ein Hostel zum Uebernachten finden.</p>
<p>23:00 noch eine kurze und nette unterhaltung mit 2 Deutschen und einem Ami, dann falle ich todmuede ins Bett.</p>
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		<title>&#252;berwachung</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 16:47:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum kotzen sind die Nachrichten, &#252;ber Vorratsdatenspeicherung aus Deutschland: unter vorratsdatenspeicherung.de oder unter golem.de. Meiner Meinung nach wird durch zunehmende &#220;berwachung Individualit&#228;t stark eingeschr&#228;nkt und freie Entfaltung und Entwicklung einged&#228;mmt sowie Vielfalt und Differenzierung innerhalb der Gesellschaft vermindert. Sie f&#246;rdert Bevormundung, Entm&#252;ndigung und in der Folge Antriebslosigkeit und Unaufrichtigkeit. Mit den negativen Folgen solcher Prozesse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://schwarz.zungu.net/files/2008/01/ueberwachung.jpg" title="ubetterdontlook" rel="lightbox"><img src="http://schwarz.zungu.net/files/2008/01/ueberwachung.jpg" alt="ubetterdontlook" /></a></p>
<p>Zum kotzen sind die Nachrichten, &#252;ber Vorratsdatenspeicherung aus Deutschland: unter <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de">vorratsdatenspeicherung.de</a> oder unter <a href="http://www.golem.de/0801/56777.html">golem.de</a>.</p>
<p>Meiner Meinung nach wird durch zunehmende &#220;berwachung Individualit&#228;t stark eingeschr&#228;nkt und freie Entfaltung und Entwicklung einged&#228;mmt sowie Vielfalt und Differenzierung innerhalb der  Gesellschaft vermindert. Sie f&#246;rdert Bevormundung, Entm&#252;ndigung und in der Folge Antriebslosigkeit und Unaufrichtigkeit.</p>
<p>Mit den negativen Folgen solcher Prozesse k&#228;mpft man in China und kann sie hier auch sehr sch&#246;n beobachten, wenn man einen kleinen Blick hinter die Propaganda-Fassade werfen will, was ich auch von deutschen Politikern erwarte, die noch einen Teilweise kommunistisches Deutschland erlebt haben.</p>
<p>Wer jetzt denkt, den Deutschen, allerdings, k&#246;nne ein &#220;berwachungsstaat, wie wir ihn bald haben werden nichts anhaben, die Deutschen haben ja schon viel „Erfahrungen gemacht“ und zudem einen ganz tollen, selbstkritischen Umgang mit der Geschichte; der m&#246;ge doch bitte sein Gedankengut nach rassistischen Elementen durchforsten, denn mit genau diesem arroganten &#220;berlegenheitsgef&#252;hl sind wir schon einmal ins Verderben geritten.</p>
<p>Vor allem aber w&#252;nsche ich mir, dass wir realisieren, dass die Gefahr, die zweifellos in dieser Welt lauert nicht allein von Menschen gebannt werden kann. Wir m&#252;ssen uns eingestehen, dass wir Gottes Schutz, Hilfe und Weisheit ben&#246;tigen, gerade wenn es um Frieden geht. Wo Menschen ohne Gott Frieden schaffen wollen, enden sie immer im Totalit&#228;ren.</p>
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		<title>st&#228;bchen</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jan 2008 16:35:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Kuàizi (St&#228;bchen) findet man in allen Variationen: aus Jade mit Mao-Emblem oder auch spezielle Lern-St&#228;bchen. Nach ein paar Wochen in China, bin ich mir wirklich nicht sicher, ob St&#228;bchen nicht die besseren Essensaufnahme-Ger&#228;tschaften sind. Schlie&#223;lich bilden sie als Greifwerkzeug die Menschliche Hand viel besser nach als Messer und Gabel. Wo kommen die denn &#252;berhaupt her? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kuàizi (St&#228;bchen) findet man in allen Variationen: aus Jade mit Mao-Emblem oder auch spezielle <a href="http://schwarz.zungu.net/files/2008/01/lernstaebchen.jpg" rel="lightbox">Lern-St&#228;bchen</a>.</p>
<p><a href="http://schwarz.zungu.net/files/2008/01/maooutof-order.jpg" title="MaoOutOfOrder" rel="lightbox"><img src="http://schwarz.zungu.net/files/2008/01/maooutof-order.thumbnail.jpg" alt="MaoOutOfOrder" /></a></p>
<p>Nach ein paar Wochen in China, bin ich mir wirklich nicht sicher, ob St&#228;bchen nicht die besseren Essensaufnahme-Ger&#228;tschaften sind. Schlie&#223;lich bilden sie als Greifwerkzeug die Menschliche Hand viel besser nach als Messer und Gabel. Wo kommen die denn &#252;berhaupt her? Wahrscheinlich ist unser westliches Besteck eine Miniaturisierung von Kriegsger&#228;t, was man von St&#228;bchen definitiv nicht behaupten kann.</p>
<p>Ein weiterer Punkt: Gewicht. St&#228;bchen sind unschlagbar leicht. Als ich k&#252;rzlich seit langem wieder Messer und Gabel ber&#252;hrt habe, war es mir v&#246;llig unverst&#228;ndlich, wie man damit entspannt und erholsam essen kann. Gewichtheben kann man sp&#228;ter, aber doch bitte nicht beim Essen.</p>
<p>Verfechter des westlichen Besteck-Kults f&#252;hren immer wieder das fadenscheinige Argument auf, man k&#246;nne mit St&#228;bchen allerdings kein ordentliches Steak (maximal medium) essen. Dem werde ich in Zukunft zweierlei entgegenhalten:</p>
<p>Chinesen machen sich daf&#252;r beim Schrimps essen nicht die Finger dreckig – UND – ein Steak wie man es im Wilden Westen kennt ist einfach nicht fertig zubereitet. Ein ordentlich partitioniertes Steak medium gibt es zum Beispiel beim Japaner (Tepanjaki). Wahrscheinlich hat der Koch es einfach nicht geschafft, mit seinen unzureichenden Ger&#228;tschaften das Fleisch mundgerecht zu zerkleinern, wobei wir schon beim n&#228;chsten Thema sind: Chinesiche Kochmesser</p>
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		<title>messer</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jan 2008 15:58:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Chinesische Kochmesser Ein absolut herausragendes (Ess-)Kulturgut, das ich im Leben nicht mehr missen m&#246;chte ist das Beilmesser. Typischerweise hat es eine riesige, breite Klinge, nat&#252;rlich eine ausgewogene Schwere, eine nur leicht gebogene Klinge und ist extrem Scharf. Ein einziges Exemplar davon ersetzt spielend den in Deutschland &#252;blichen Messerblock, mit seinen 10 Klingen. Neben den &#252;blichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Chinesische Kochmesser</p>
<p><a href="http://schwarz.zungu.net/files/2008/01/schattenmesser.jpg" title="messer" rel="lightbox"><img src="http://schwarz.zungu.net/files/2008/01/schattenmesser.thumbnail.jpg" alt="messer" /></a></p>
<p>Ein absolut herausragendes (Ess-)Kulturgut, das ich im Leben nicht mehr missen m&#246;chte ist das Beilmesser. Typischerweise hat es eine riesige, breite Klinge, nat&#252;rlich eine ausgewogene Schwere, eine nur leicht gebogene Klinge und ist extrem Scharf. Ein einziges Exemplar davon ersetzt spielend den in Deutschland &#252;blichen Messerblock, mit seinen 10 Klingen.</p>
<p>Neben den &#252;blichen Aufgaben wie Fleisch schneiden oder Gem&#252;se hacken fungiert es auch als hervorragender Knoblauchsch&#228;ler: ein Schlag mit der Breitseite, die Enden der Zehe kappen und schon l&#246;st sich die oberste Schale wie von selbst. Zun&#228;chst hauchd&#252;nne Scheiben und daraus mikroskopisch kleine W&#252;rfel schneiden. Schlie&#223;lich mit einem Zug &#252;bers massive Schneidebrett (vorzugsweise aus Bambus) das Gem&#252;se auf die Klinge verladen (herzlicher Gru&#223; an alle Tischkicker-Liebhaber) und in den Wok streichen.</p>
<p>Die n&#228;chste Lektion w&#228;re dann einen kr&#228;ftigen Ingwertee zuzubereiten, was sehr gut gegen Erk&#228;ltung hilft. Dazu wird der Ingwer mit dem Messer gesch&#228;lt, in kurze Streifen geschnitten, wieder mit der Breitseite, etwas gepresst, um den Ingwersaft leichter aus der Knolle zu l&#246;sen. Wiederum auf die Klinge bef&#246;rdern und zusammen mit l&#252; chà (Gr&#252;ner Tee, nur ganze Bl&#228;tter verwenden) im Teeglas aufbr&#252;hen.</p>
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		<title>glas</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jan 2008 15:57:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Teeglas Noch so was: glas, hoch, doppelwandig, mit integriertem Teesieb und Deckel falls man mal unterwegs ist. Denn egal wo man ist: das Teeglas ist dabei. Entsprechend gibt es auch &#252;berall hei&#223;es Wasser zum nachgie&#223;en.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Teeglas</p>
<p><a href="http://schwarz.zungu.net/files/2008/01/teetasse0.jpg" title="teeglas0" rel="lightbox"><img src="http://schwarz.zungu.net/files/2008/01/teetasse0.thumbnail.jpg" alt="teeglas0" /></a>   <a href="http://schwarz.zungu.net/files/2008/01/teetasse1.jpg" title="teeglas1" rel="lightbox"><img src="http://schwarz.zungu.net/files/2008/01/teetasse1.thumbnail.jpg" alt="teeglas1" /></a></p>
<p>Noch so was: glas, hoch, doppelwandig, mit integriertem Teesieb und Deckel falls man mal unterwegs ist. Denn egal wo man ist: das Teeglas ist dabei. Entsprechend gibt es auch &#252;berall hei&#223;es Wasser zum nachgie&#223;en.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>klavier</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jan 2008 14:44:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[so. jetzt wird wieder mal was erz&#228;hlt. Da hat sich ja so einiges angeh&#228;uft. Fangen wir mal bei meiner neuen Nichte an, deren Namen ich mir leider nicht merken konnte. Eines Sonntags laufe ich durch Wuxi, wobei ich auch die obige, sensationelle Kinderattraktion (bitte nach Deutschland importieren) entdeckte. Unversehens taucht zu meiner linken zun&#228;chst ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://schwarz.zungu.net/files/2008/01/bild209.jpg" title="balloons" rel="lightbox"><img src="http://schwarz.zungu.net/files/2008/01/bild209.thumbnail.jpg" alt="balloons" /></a></p>
<p>so. jetzt wird wieder mal was erz&#228;hlt. Da hat sich ja so einiges angeh&#228;uft. Fangen wir mal bei meiner neuen Nichte an, deren Namen ich mir leider nicht merken konnte.</p>
<p>Eines Sonntags laufe ich durch Wuxi, wobei ich auch die obige, sensationelle Kinderattraktion (bitte nach Deutschland importieren) entdeckte. Unversehens taucht zu meiner linken zun&#228;chst ein Musikgesch&#228;ft und gleich daneben ein Klavierhaus auf!</p>
<p>Nat&#252;rlich trete ich ein, und gebe gestikulierend zu verstehen, dass man mir, wenn m&#246;glich, eine Sitzgelegenheit zur Verf&#252;gung stellen solle. Sofort wird meinem Wunsch entsprochen, was m&#246;glicherweise meinem neu erworbenen Mantel zu verdanken ist, der leicht den Eindruck erweckt, man verkehre des &#214;fteren in versnobter Gesellschaft (Potentieller Klavierk&#228;ufer – Kleider machen Leute). Seit Monaten der erste Kontakt zum Klavier. Sch&#246;n. Leider kann man so wenig auswendig und die Finger rosten schon seit dem Schulabgang womit auch der Unterricht endete, vor sich hin. Spa&#223; macht es allemal, auch wenn ich mich in dieser relativen &#214;ffentlichkeit nicht ganz fallen lassen kann.</p>
<p>Jetzt steht ein kleines, M&#228;dchen neben mir und schaut mich mit gro&#223;en Kulleraugen an. Ihre Englisch sprechenden Begleitung – Klavierlehrerin &#8211; wie sich sp&#228;ter herausstellt ermuntert die 9 j&#228;hrige und somit darf ich ein kleines und erstaunlich gekonntes Vorspiel genie&#223;en.</p>
<p>Die Klavierlehrerin, Anna, hat nat&#252;rlich gleich ihren passenden englischen Namen parat, den man in China (wahrscheinlich den Laowais zuliebe) in der Schule verpasst bekommt. Die Kleine hat diesen Level wohl noch nicht erreicht, und ihr chinesischer Name will mir nicht in den Kopf. Auch mein hart auszusprechender deutscher Name hat keine Chance bei ihr. Sie l&#228;sst kurzerhand fragen, ob sie mich Onkel nennen darf. -Nat&#252;rlich darf sie. Ehrensache.</p>
<p>&#220;ber dem Musikgesch&#228;ft gibt es eine Musikschule und ich darf an diesem Tag einen kleinen Unterrichtsraum kostenlos nutzen. (Chinesische Gastfreundschaft). Kaum habe ich begonnen lugt meine Nichte durch den T&#252;rspalt und bringt all ihre Noten- und Schulhefte mit, die sie finden konnte. Wir spielen uns gegenseitig St&#252;cke vor und trotz der un&#252;berwindlichen Sprachbarriere, l&#228;sst Sie es sich nicht nehmen, mir ihr Aufsatzheft komplett vorzulesen. Besch&#228;mt nehme ich Geschenke wie einen Kaugummi und sogar einen Sticker mit einem Prinzessin-Motiv entgegen ohne die Geschenke erwiedern zu k&#246;nnen.</p>
<p><a href="http://schwarz.zungu.net/files/2008/01/bild214.jpg" title="nichte" rel="lightbox"><img src="http://schwarz.zungu.net/files/2008/01/bild214.thumbnail.jpg" alt="nichte" /></a>  <a href="http://schwarz.zungu.net/files/2008/01/bild215.jpg" title="nichteklavier" rel="lightbox"><img src="http://schwarz.zungu.net/files/2008/01/bild215.thumbnail.jpg" alt="nichteklavier" /></a></p>
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